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SEITE 2 VON 2:
2. Alonso, Button und Vettel machen Sieg unter sich aus
Von: Henning Schulz
Datum: 22. Juli 2012, 14:20 Uhr
Format: Artikel
Quelle: dpa/sportal.de
Diskussion: 23 Kommentare
 
Sport Ergebnisse
Formel 1 Ergebnisse
Formel 1: Spanien GP, Rennen
  • Fahrer
  • Team
  • Zeit (Stopps)
  • 1
  • F. Alonso
  • Ferrari
  • 1:39:16.596 (4)
  • 2
  • K. Räikkönen
  • Lotus
  • +9.338 (3)
  • 3
  • F. Massa
  • Ferrari
  • +26.049 (4)
  • 4
  • S. Vettel
  • Red Bull
  • +38.273 (4)
  • 5
  • M. Webber
  • Red Bull
  • +47.963 (4)
  • 6
  • N. Rosberg
  • Mercedes
  • +1:08.020 (3)
  • 7
  • P. di Resta
  • Force India
  • +1:08.988 (4)
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Alonso, Button und Vettel machen Sieg unter sich aus

(Seite 2 von 2)

Das Manöver Hamiltons sollte aber für Vettel doch Folgen haben, denn der Deutsche verlor seinen zweiten Platz in der Box an Hamiltons Teamkollegen Button und so war der Weltmeister nur noch Dritter nach Runde 42. Button wollte sich mit dem zweiten Platz aber nicht zufrieden geben und machte sich auf die Verfolgung des WM-Spitzenreiters aus Spanien und verkürzte den Rückstand Runde um Runde.

Alonso, Button und Vettel machen Sieg unter sich aus

Aber auch Button konnte sich nicht in Angriffsposition bringen und so ging das Spitzentrio Alonso, Button und Vettel auf die letzten Runden am Hockenheimring. Hamilton musste sein Auto zwischenzeitlich an der Box abstellen, hätte aber auch keine Chance gehabt, in die Punkte zu fahren.

Vier Runden vor dem Ende konnte sich Vettel noch einmal an Button heranschieben und hing am Heck des Briten. Alonso fuhr dem sicheren Sieg entgegen. In der vorletzten Runde griff Vettel Button dann tatsächlich noch einmal an, kam auch vorbei und holte sich so den zweiten Platz zurück. 

Knapp zwei Stunden nach dem Rennende wurde er aber wegen eines Regelverstoßes beim Überholmanöver vom zweiten auf den fünften Platz zurückgestuft. Vettel hatte dabei die Strecke verlassen. Der Red-Bull-Pilot bekam dafür eine 20-Sekunden-Strafe und rutschte auf Platz fünf ab.

Button kletterte hingegen auf Platz zwei. Der ehemalige Weltmeister Kimi Räikkönen aus Finnland verbesserte sich im Lotus auf Platz drei. Der Japaner Kamui Kobayashi belegte in der bereinigten Endabrechnung den vierten Platz. Michael Schumacher als Siebter sowie Nico Hülkenberg als Neunter und Nico Rosberg als Zehnter komplettierten das gute Team-Ergebnis der deutschen Fahrer.

Durch die Zurückstufung vergrößerte sich auch der Rückstand Vettels in der WM-Wertung auf Deutschland-Sieger Fernando Alonso aus Spanien im Ferrari. Mit seinem Sieg und 25 weiteren Punkten konnte Alonso seinen Vorsprung in der WM-Gesamtwertung der Formel 1 weiter ausbauen. Mit nunmehr 154 Punkten führt der Spanier vor Mark Webber mit 120 Zählern.

SEITE 2 VON 2:  Alonso, Button und Vettel machen Sieg unter sich aus
zu "Fernando Alonso gewinnt Großen Preis von Deutschland in Hockenheim, ..."
23 Kommentare
Letzter Kommentar:
MiSchu schrieb am 23.07.2012 11:56
Diese ganzen Verschwörungen gehen mir ziemlich auf den Sack. Die Strafe ist vollkommen Regelkonform und wird mit einer Durchfahrtsstrafe bestraft. Das ist nicht mehr möglich nach dem Rennen, also gibt es die 20 Sekunden. Und natürlich hatte Vettel einen Vorteil. So könnte ja jeder mit zu viel Geschwindigkeit außen überholen und einfach den Asphalt am Rand der Strecke ausnutzen. Durch den Asphalt konnte er, obwohl er außerhalb der Strecke war, Button ausbeschleunigen. Hätte Schumacher an Vettels Stelle gestanden, hätten die Leute hier garantiert anders reagiert und Schumacher und die Strafe als okay befunden. Die Bullen sollen froh sein das sie erneut ungeschoren davongekommen sind vor dem Rennen. Und das was Hamilton gemacht hat mag für den Laien merkwürdig aussehen weil es nicht oft vorkommt, ist aber völlig okay. Was soll er denn machen? Habt ihr gesehen wie schnell er sich von Vettel abgesetzt hat? Deshalb hat er auch keine 3 blauen Flaggen bekommen, weil er weit genug weg war! Zurückrunden ist vollkommen legitim. Hamilton brauch sich doch nicht dem Tempo anpassen, wenn er schneller ist als der vor ihm fahrende. Stellt euch vor das wäre ein schwächeres Auto gewesen? Soll er dann eine Kaffeefahrt daraus machen? Jetzt wo es einmal nicht mehr so läuft für Seb, werden hier Verschwörungstheorien verbreitet, das ist schon nicht mehr feierlich. Unter Anderem ja sogar von ihm selbst. Sowas geht einfach nicht wenn man zu den Spitzenfahrern gehört. Auf der Strecke ist er ein Guter, aber insbesondere abseits der Strecke muss er noch ein wenig lernen.
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