Die Boston Celtics waren sich ihrer Sache zu sicher und unterlagen den "erstaunlichen Jungs" aus Philadelphia. Die Lakers konnten sich gegen OKC wieder auf ihren Star verlassen und kratzten an einem Rekord der Dallas Mavericks.
"Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Unsere Jungs sind einfach erstaunlich", sagte Doug Collins nach dem Spiel zu espn.com. Der Coach der Philadelphia 76ers war vom Match ebenso begeistert wie die Zuschauer im Wells Fargo Center.
Die 76ers hatten erneut bewiesen, dass sie in den Playoffs da sind, wenn es darauf ankommt. Im dritten Viertel lagen sie bereits mit 18 Punkten zurück, die Boston Celtics waren auf dem Weg, in der Serie mit 3:1 in Führung zu gehen. Aber durch eine beherzte Aufholjagd in Hälfte zwei machte Philadelphia den 92:83-Sieg möglich und glich zum 2:2 aus.
Iguodala macht den Unterschied
Bei den 76ers punkteten gleich fünf Spieler zweistellig. Am Ende brachte jedoch einmal mehr Andrew Iguodala die Entscheidung. Er hatte sich seine Kräfte wohl für die Crunch Time aufgehoben, denn neun seiner insgesamt 16 Punkte machte er in den letzten 90 Sekunden des Matches. Nur noch 37 Sekunden waren auf der Uhr, als Iguodala den wichtigen Dreier zum 88:83 versenkte und die Halle endgültig in Jubelstürme verfiel.
Wer nach einem 0:14-Rückstand zu Beginn des Matches noch einmal so zurückkommt wie Philadelphia, darf sich zurecht Hoffnungen auf das Conference Finale machen. Für die Playoff-Veteranen aufseiten der Celtics waren die Geschehnisse ernüchternd. "Wir hatten sie am Boden, aber haben vergessen, es zu Ende zu bringen. Das ist ziemlich enttäuschend", sagte Kevin Garnett, der nur auf neun Punkte kam.
Die Lakers können verkürzen





