Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung, sagt der Volksmund. Sollte dies stimmen, so dürfte es bei 1899 Hoffenheim nach dem blamablen Aus im DFB-Pokal beim Berliner AK schon bald wieder nach oben gehen. Denn Trainer Markus Babbel hat nach der 0:4-Niederlage beim Amateurclub eigene Fehler eingeräumt. "Ich hätte nach dem frühen 0:2-Rückstand reagieren und ein Zeichen setzen müssen, dass die anderen Zehn merken: Jetzt ist aber Schluss mit lustig. Ich war aber auch so perplex", sagte Babbel der Heilbronner Stimme.
Markus Babbel hat sowas noch nicht erlebt
"In so einer Art und Weise habe ich eine Niederlage noch nicht erlebt", räumte Babbel ein. Auch dass neben Hoffenheim fünf weitere Erstligisten zum Auftakt ausschieden, habe die Situation "erträglicher" gemacht. Er selber habe keinerlei Anzeichen für das Debakel erkennen können. "Wenn ich das Gefühl hätte, die Mannschaft hat das absichtlich gemacht, dann hätte ich ein Problem", sagte Babbel, stellte wenige Tage vor dem Beginn der 50. Bundesliga-Saison mit der Partie bei Borussia Mönchengladbach aber auch klar: "Wenn ich das noch mal sehe, dann lernen die Jungs mich richtig kennen."
