Der TSV 1860 München will den geplanten Bau eines eigenen Fußball-Stadions ohne die finanzielle Unterstützung von Investor Hasan Ismaik vorantreiben. Der Jordanier kümmere sich "um den Verein, nicht um das Stadion. Dafür ist er nicht zuständig", sagte Geschäftsführer Robert Schäfer der Münchner Abendzeitung. Zuletzt hieß es, der millionenschwere Ismaik solle zumindest Kontakte zu potenziellen Geldgebern herstellen. Ein bis zu 40.000 Zuschauer fassendes Stadion im Osten der bayerischen Landeshauptstadt könnte die ungeliebte Allianz Arena bald als Spielstätte des Zweitligisten ablösen - so sieht jedenfalls der Plan aus. Mit Details halten sich die Löwen noch bedeckt. "Ich will keine Hoffnungen wecken, die zu diesem Zeitpunkt nicht gerechtfertigt sind", sagte Präsident Dieter Schneider der tz.
